Sonntag, 20. April 2008
Mumbai und Goa
Sonntag, 13. April 2008
Udaipur
Das eigentliche Ziel war aber Kumbalgath, ein tutzige, riesige Fordanlage, jetzt mitten im Nirgendwo frueher an der Gewuertzstasse.
Samstag, 5. April 2008
Radgstan: Jaipur, Puschkar und Jeisalmer
Sonntag, 23. März 2008
Namaste India, und Happy Holi
Es war sehr heiss, smoggig, so staubig, dass man fast die Fliegenschwaerme nicht sieht und dazu ein unglaubliches Gewuehl auf den Strassen.
Es fiel mir auch nicht so leicht mir einzureden, dass die Tuktukfahrer wissen, was sie tun. In den 4 Tagen Delhli hatten 3 davon kleine Unfaelle. Scheint hier aber keinen zu stoeren, ist vermutlich Vorbestimmung.Dazwischen wird allerlei gearbeitet. Da gibt es reichlich "Touristenfuehrer", Landenanpreiser, Rikschafahrer, Studenten die angeblich ihr Englisch aufbessern wollen, und schrecklich verstuemmelte Kinder, die alle glauben, wenn man einem Touri nur gehoerig auf den Keks geht, dann kommt man schon an sein Geld. Ich find es nicht so leicht, damit umzugehen.
Dann gibt es aber noch Basare, die wunderschoene Dinge zu unglaublich niedrigen Preisen haben, Ohrenreiniger (dfie Kunden sehen sehr genuesslich aus, ich weiss nur nicht, ob die auch Frauenohren reinigen), Barbire, die ihre Kunden im Gewuehl auf der Strasse sitzend rasiern, Teekoeche, die virtuos die Gewuerze in die brodelden Toepfe schmeissen und ihrer Spuel- und Austragsgehilfen, Betelverkaeufer, mit rot- spuckenden Leuten davor (ich dachte zuerst das sei Blut) undundund. Von allem Denkbaren und Undenkbaren sehr viel.
Dann aber auch noch einige Sights wie diese gigantische Moschee oder das rote Fort. Etwas ueberdosiert von Delhi fuhr ich in einem netten klapprigen Zug, zwischen 1000 Babys und lustigen Musikanten nach Agra zum sagenhaften Taj Mahal.
Der ist wirklich unwahrscheinlich schoen. Er wurde 1631 von einem Shah als Grab fuer seine 2 Frau gebaut, die bei der Geburt des 14 Kindes starb, und wird als Symbol einer grossen Liebe gesehen. Ich vermute ja, dass er auch ein wenig groessenwahnsinig und selbstverliebt war. Aber nix desto trotz, das Erbebniss ist atemberraubend.
So verbrachte ich viele Stunden mit sitzen und staunen und Augenschmeicheln lassen. Da gabs dann auch wie in Delhi viele Streifenhoernchen, deren metalisches "Zwitschern" ich erst fuer nervige Voegel hielt.
In Jaipur kam ich gerade zum Elefantenfestival an, dass am Vorabend vom Holi Fest ist. Neben praechtig bemalten und behangenen Elefanten, gabs auch noch eine Feuerwerk mitten in der Menge und schoene Taenze.
Und dann Holi. Dass ist ein Fest, dass zu Ehren Krishnas gefeiert wird. Wenn ich alles was mir dazu erzaehlt wurde mal zusammenfuehre: Krishna ist ein Hinduh Gott, der immer den Schalk im Nacken hat und sich regelmaessig verliebt. Einmal war er so hin und weg, dass er seine Suesse mit Farbe beworfen hat. An diesem Feiertag gibt es keinen offenen Laden und keine Rikschas, weil sich eben alle mit Farbpulver in allen Regenbogenfarben einreiben. Das Pulver ist unglaublich faerbend und duftet intensiv nach Blueten. Ziemlich wild und lustig.
Alleine waere mir das vermutlich etwas zu hart geworden, da die Leute dann auch immer besoffener und abgedrehter wurden. Aber ich hab zum Glueck am Vorabend den netten Ali kennengelernt, mit dem ich mich dann ins Gewuehl gestuertzt habe. Ist vermutlich so wie bei uns Karneval, da fuehlte man sich als einzelner Tourist wohl auch etwas verloren.
Donnerstag, 13. März 2008
Sayonara, Japan, arigato gozaimas!
Gero, ein Bad in einem traditionellen, teuren Japanischen Hotel in den Bergen, mit traumhaften Aussenbad, eins mit Blicke auf den Fluss und eins auf dem Dach eines schicken Hotels mit unterschiedlich waremen Tontopfbecken, gerade gross genug fuer mich, oder 2 Japanerinnen. Maenner badeten aber auch direkt neben dem Fluss in einer Quelle, es gab mehr heisse Fussbecken als Leute und alle paar Meter kam heisses Wasser aus dem Boden, irre. Kaum zu glauben, dass noch genug Boden fuer das Dorf da war.
Lustig auch das japanische Fernsehn, da gibt es Shows, wo Leute alle halbe Minute ein andere Gericht probieren und dann den Preis raten muessen, und dass 3 Stunden lang! Oder abendliche Seifenopern ueber einen suessen Meisterschueler, mit kleinen Lernfilmchen dazwischen, damit auch der Zuschaer versteht, was der kleine Kluge gerade verstanden hat. Wen sich 2 Japaner unterhalten, reden beide abwechselnd jeweils etwa gleichlang, waehrend der andere dauernd bestaetingende Geraesche macht. Das geht von ssossosso (alle 5 Sekunden) sagen bis zu energischen stossaertigen Dauerbrummen oder Stoehnen. Das wird dann richtig lustig, wenn sich eine Gruppe unterhaelt, dann toenen alle Zuhoerer. Bei Fernsehgespraechsrunden kommt dass dann aber wirkich sehr lustig.
Nun bin ich in Hong Kong. Diese Stadt, die mir nach Vietnam so sauber und westlich georndet vorkam, wirkt nach Japan auf mich wie Sodom und Gomorra. Jetzt kann ich gut verstehn, warum Japaner im Ausland oftmals etwas verschreckt wirken. Komisch wieder angeglotzt zu werden. Auf der Strasse wird man angerempelt, vermutich sogar extra. Im Resaurant werden Knorpel auf den Tisch gespuckt und Geruelpst, als wuerde sich da gerade jemand von innen nach aussen stuelpen. Nichts gegen andere Tischsitten, aber das genuessliche Nudelsuppenschluerfen in Japan, war da schon mehr mein Ding. ja, ich vermisse sogar die geheitzten Klobrillen mit der Poreinigung. Ausserdem vermisse ich die feucht-heissen Handtuecher zu jeder Mahlzeit, das Teenachfuellen kaum, dass die Tasse leer ist und dass jeder Klo tipptopp superhygienisch ist. Nach einem Tag in Tokyo fuehlte ich mich wie frisch geduscht, hier in Hong Kong klebt man nach 10 Minuten schon wieder. Vielleicht auch wegem dem heftigen Smog. Das Umstellen zwischen Kulturen ist eben nicht ganz reibungsfrei.
Morgen gehts weiter nach Dehli, und es ist sicher ganz gut mich hier in Hongkong langsam wieder an das richte, wilde Leben ausserhalb von Japan zu gewoehnen.